Mittwoch, 6. Januar 2016

Max Rhode - Die Blutschule


Autorin: Max Rhode
Titel: Die Blutschule
Preis: 12,99€
Seiten: 272
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungstag: 08. Oktober 2015
ISBN-13: 978-3734100147
Teil einer Reihe: -








Eine unbewohnte Insel im Storkower See

Eine Holzhütte, eingerichtet wie ein Klassenzimmer

Eine Schule mit den Fächern: Fallen stellen. Opfer jagen. Menschen töten.

Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird ...
(Quelle: Verlag)




Dieses Buch hat mich schon vor meinem Besuch der Frankfurter Buchmesse im Oktober interessiert. Schnell wurde gemunkelt, ob die Blutschule mit Sebastian Fitzeks neustem Titel das Joshua-Profil zusammen hängt. Auf der Messe wurde das Rätsel dann gelöst. Die Bücher hängen zusammen und wurden beide von Fitzek geschrieben. Diesen durfte ich mit anderen Bloggern bei einem Meet and Greet treffen und überraschenderweise ein signiertes Exemplar von der Blutschule mitnehmen. Es war natürlich klar, dass ich das Buch noch im Oktober lesen musste.

Das Cover passt optisch sehr gut zum Genre und macht schon neugierig auf das ominöse Klassenzimmer in der Holzhütte. Es vermittelt schon von außen einen düsteren Eindruck, der sich durch den ganzen Thriller zieht. Die Aufmachung hat mir also sehr gut gefallen.

Der Schreibstil von Sebastian Fitzek ist auch in diesem Buch zu spüren. Er hat auf der Buchmesse erklärt, warum Max Rhode als Autor auf dem Buch steht. Und zwar fühlt es sich eher so an, als hätte Max das Buch geschrieben, da er sich in den Protagonisten aus das Joshua-Profil hineinversetzt hat um die Blutschule zu schreiben. So merkt man Fitzek im Hintergrund, aber es ist meiner Meinung nach etwas anders geschrieben, als z.B. der Nachtwandler des Autors.

Man wird als Leser relativ in die Geschichte hineingeworfen und so befindet man sich auf einer Autofahrt wieder. Simon, der Protagonist zieht mit seinem Bruder und seinen Eltern um. Doch in ihrem neuen Zuhause ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Es liegt eine düstere Stimmung auf dem Ort und so langsam merkt man, woran das liegt. So wurde aus dem liebevollen Familienvater ein gnadenloser Ausbilder. Ein Ausbilder im Töten.

Bei der Blutschule hätte ich mir gewünscht, dass auf dem Cover nicht Thriller steht, sondern das Genre Horror. Denn das wird hier eher im Buch getroffen. Der Autor hat dem auch schon zugestimmt und soweit ich informiert bin soll dies in einer neuen Auflage geändert werden. Bisher hatte ich nur der Nachtwandler von Fitzek gelesen und ich muss sagen, dass die Blutschule düsterer und eindeutig mehr dem Genre Horror entspricht. Man sollte das Buch also nicht mit leichten Nerven lesen.




Die Blutschule empfand ich als eine gute Lektüre für zwischendurch. Der Schreibstil war sehr fließend und spannend geschrieben, die Geschichte war fesselnd und es konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite mitreißen. Von mir bekommt es eine Leseempfehlung, aber man sollte im Hinterkopf haben, dass es eher ein Horrorbuch ist.


Das Buch bekommt von mir sehr gute 4 Punkte.

Danke an Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar.


Kommentare:

  1. Da kann ich dir nur zustimmen! Mir hat es auch echt gut gefallen, aber das mit dem Horror sollte man schon irgendwie vorher wissen. Ich stelle mich vorher lieber auf sowas ein..

    Liebe Grüße
    Meiky

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    1. Huhu Meiky,

      super, dass es dir auch so gut gefiel. Ich stelle mich auch lieber auf so etwas ein und habe es auf der Messe vom Autor gesagt bekommen.

      Liebe Grüße

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