Dienstag, 26. April 2016

Anne Freytag - Mein bester letzter Sommer


Autorin: Anne Freytag
Titel: Mein bester letzter Sommer
Preis: 14,99€
Seiten: 368
Verlag: Heyne
Erscheinungstag: 08. März 2016
ISBN-13: 978-3453270121
Teil einer Reihe: -









Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen

Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …
(Quelle: Verlag)




Aufmerksam auf das Buch wurde ich hauptsächlich aufgrund der tollen Meinungen in der Bloggerwelt. Jeder hat dieses Buch gelesen und war super begeistert davon. Also dachte ich mir, dass ich mit diesem Buch wohl kaum etwas falsch machen kann. Nur hat es mir leider nicht so sehr gefallen, wie allen anderen.

Das Cover von "Mein bester letzter Sommer" gefällt mir super gut. Es hat einfach etwas an sich, das mich sofort angezogen hat. Es wirkt durch die helle Aufmachung sehr leicht, obwohl das Innere ein doch recht schwieriges Thema behandelt. Auch die Karte bzw. die Playlist im Inneren des Buches gefällt mir super und macht die Gestaltung stimmig.

Den Schreibstil von Anne Freytag empfand ich angenehm und fließend aus der Sicht der weiblichen Protagonistin zu lesen. Ich habe bereits ein Buch von ihr unter ihrem Pseudonym Ally Taylor gelesen, muss aber gestehen, dass mir ihr anderes Buch vom Schreibstil her besser gefiel. Ich kann auch nicht sagen woran dies lag, aber diese Leichtigkeit aus dem anderen Buch fehlte mir in Mein bester letzter Sommer vom Schreibstil her. Geschrieben wurde das Buch hauptsächlich aus der Sicht der Protagonistin Tessa, aber auch von dem Protagonisten Oskar. Diese Kombi hat mir sehr gut gefallen, da man so mehr über beide Charaktere erfahren hat.

Die Geschichte startet doch sehr deprimierend Man erfährt so langsam, dass die Protagonistin Tessa wohl sterbenskrank ist und dementsprechend negativ ist sie auch. Sie hat negative Gedanken und lebt ihre Zickigkeit auch oft an ihrer Mutter aus, die wohl an der Situation Mitschuld hat. Keiner in der Familie weiß mit der Situation so richtig umzugehen und so ist Tessa eher am vergeuden ihrer verbleibenden Zeit. Doch dann trifft sie auf Oskar und augenblicklich ist sie von ihm fasziniert und beginnt ihre Situation noch mehr zu hassen, da sie einen Menschen gefunden hat, den sie lieben kann, aber diesen muss sie schon sehr bald verlassen.

Tessa kam mir am Anfang sehr reserviert und kühl rüber. Dies mag an ihren Gefühlen liegen und ist auch sehr verständlich in ihrer Situation, aber für das Lesevergnügen ist es für mich essenziell Notwendig, dass ich die Hauptcharaktere mag bzw. gerne aus ihrer Sicht lese. Bei Tessa war es leider so, dass ich fast die Hälfte der Geschichte nicht mit ihr warm wurde. Auch wurde ein guter Teil der Geschichte nur mit Gedanken gefüllt, sodass die Handlung eher vor sich hinplätscherte. Hier hätte ich mir mehr Gespräche und Handlung gewünscht. So war ein großer Teil des Buches leider für mich eher langweilig und auch die Liebesgeschichte zwischen Oskar und Tessa fand ich zu Beginn ziemlich schnell fortgeschritten. Kaum haben sie sich kennen gelernt fangen sie auch schon an Gefühle für den anderen zu entwickeln und sprechen doch ziemlich schnell von Liebe.

Doch auch ich muss zugeben, dass ich im letzten Drittel des Buches die ein oder andere Träne verdrücken musste. Sie haben sich doch noch überraschend in meine Augenwinkel gestohlen. Ich war sehr überrascht, da ich schon gar nicht mehr damit rechnete emotional von diesem gehypten Buch ergriffen zu werden. Mir hat es so unendlich leid, dass es das Schicksal für Tessa und Oskar nicht gut meinte, aber leider konnte ich daran auch nicht viel ändern. Ich hätte so gerne das Ende umgeschrieben.




Puh! Dieses Buch hat es mir echt schwer gemacht es zu bewerten. Ich wollte so sehr, dass es mir zu 100% gefällt, aber leider kam es nicht so. Den Schreibstil empfand ich noch als sehr angenehm und fließend zu lesen, aber besonders Tessa hat es mir schwer gemacht sie zu mögen. Sie war einen großen Teil des Buches ziemlich reserviert und kühl. Auch die Liebesgeschichte zwischen ihr und Oskar kam doch sehr schnell und überraschend. Doch am Ende musste ich auch die eine oder andere Träne verdrücken.


Das Buch bekommt 3 Punkte.

Danke an Heyne für das Rezensionsexemplar.


Kommentare:

  1. huhu
    Ich glaube ich bin eine der wenigen, die das Buch nicht leiden konnte! Du hast Recht Tessa ist ein unglaublich negativer Mensch, das hat mich aber gar nicht so gestört! Ich fand es viel irritierender, dass es auf einmal nichts wichtigeres als Oskar in ihrem Leben gibt, die Beziehung der Beiden hat sich wirklich viel zu schnell entwickelt, es hat schon fast unnatürlich gewirkt.

    Liebe Grüße
    Tamara

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    1. Huhu Tamara,

      da sind wir aber Raritäten, denn ich habe das Gefühl alle haben das Buch geliebt. Danke für deine Meinung :)

      Liebe Grüße

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