Dienstag, 10. Mai 2016

Lauren Barnholdt - Heat of the Moment


Autorin: Lauren Barnholdt
Titel: Heat of the Moment
Preis: 9,99€
Seiten: 352
Verlag: cbt
Erscheinungstag: 11. April 2016
ISBN-13: 978-3570310588
Teil einer Reihe: 1/3








Lyla McAfee kann die Klassenfahrt nach Florida kaum erwarten: Sommer, Sonne und Boyfriend Derrick. Mit dem sie „das erste Mal“ in Angriff nehmen will. Aber dann läuft rein gar nichts wie geplant. Erst muss sie mit Bad Boy Beckett zum Flughafen fahren, dann liefert sie sich einen schlimmen Streit mit Derrick und stellt nach der Ankunft fest, dass sie ein Zimmer mit Aven und Quinn teilt, ihren ehemals besten, inzwischen entfremdeten Freundinnen. Als Lyla dann noch eine E-Mail von sich selbst erhält, mit der Botschaft: „Lerne zu vertrauen!“, kommt sie ins Grübeln. Nicht nur über Aven und Quinn, sondern auch über Beckett …
(Quelle: Verlag)




Vom Klappentext her hat mich das Buch sehr angesprochen. Es klingt nach einem super Sommerbuch für zwischendurch und versprach unterhaltsam zu werden und schöne Lesestunden zu bereiten. Doch leider konnte es mich nicht vollständig von sich überzeugen. Dafür habe ich zu viele Kritikpunkte, mit denen ich vor dem Lesen überhaupt nicht gerechnet habe.

Das Cover vom ersten Band der Reihe gefällt mir sehr gut. Ich fand es sehr ansprechend und wirkt perfekt zum luftig, leichten Sommerbuch-Feeling. Allein schon wegen des Covers bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Wenn der Inhalt mich nur auch so sehr hätte begeistern können...

Den Schreibstil von Lauren Barnholdt empfand ich leider als nicht besonders fließend. Ich hatte Schwierigkeiten mich in der Geschichte einzufinden und auch mit der Protagonistin zu sympathisieren. Ich denke, dass es vor allem an dem nicht fesselnden Schreibstil und der doch sehr langweiligen Handlung lag. Geschrieben wurde es aus der Ich-Perspektive von Lyla.

Lyla lernte ich auf dem Weg zu ihrer heißt herbeigesehnten Klassenfahrt kennen. Sie wirkte auf mich zu Beginn sehr verschlossen und ich fand nicht richtig den Draht zu ihr. Sie kam mir einfach viel kindlicher als 16 vor - ich hätte sie eher wie 12 eingeschätzt. Auch hängte sie sich viel zu sehr an Banalitäten auf, was mich dann doch das ein oder andere Mal die Augen verdrehen ließ. Sie hat seit Jahren eine feste Beziehung mit ihrem Freund, den sie augenscheinlich auch liebt, aber bereits nach einem längeren Gespräch mit einem anderen Klassenkameraden himmelt sie diesen unbeabsichtigt an. Dass dieser Klassenkamerad auch noch mit ihrem Freund auf einem Zimmer ist, macht die Sache auch nicht besser. So will sie eigentlich zu ihrem Freund, wird aber mit Beckett in ein Gespräch verwickelt, dass sie unsicher macht, ob sie wirklich mit ihrem Freund zusammen sein möchte.

Ich fand die ganze Geschichte eigentlich fast nur nervig. Eine Charakterin, mit der ich keine Beziehung aufbauen konnte und die sich nicht ihrem Alter entsprechend benimmt. So hat sie sich auch vor Jahren mit ihren besten Freundinnen gestritten, was die Freundschaft nicht überlebte. Aus einem meiner Meinung nach richtig banalen Grund. Um nicht zu Spoilern, werde ich ihn nicht nennen, aber es gibt schlimmeres im Leben. So wirkte die Geschichte von Lyla für mich noch mehr an den Haaren herbeigezogen.

Auch der angepriesene Bad Boy Beckett war eigentlich keiner. Ich weiß nicht, wer ihn in diese Schublade gesteckt hat, denn in diese passt er wirklich überhaupt nicht. Er ist kein Sunnyboy oder Streber? - Dann stecken wir ihn eben in die Bad-Boy-Schublade. Beckett ist eigentlich ganz nett, was Lyla überhaupt nicht passt und immer wieder Gründe sucht, warum sie ihn nicht mögen oder vielleicht sogar lieben kann. Hier hätte man die Geschichte auch um ein paar Seiten kürzen können. Mir kam sie leider viel zu in die Länge gezogen vor. Da habe ich schon bessere und vor allem fesselndere Jugendbücher gelesen.




Leider konnte mich der Auftakt der Trilogie von Lauren Barnholdt nicht von sich überzeugen. Der Schreibstil war mir zu unspannend und mit der Protagonistin konnte ich kaum eine Verbildung aufbauen. Mir erschien sie für ihre 16 Jahre zu kindisch und es wurden banale Probleme dermaßen aufgebauscht. So zum Beispiel auch der Streit mit ihren ehemals besten Freundinnen vor Jahren. Da habe ich schon bessere und vor allem spannendere Jugendbücher gelesen. Wirklich schade, dass mich Heat of the Moment nicht von sich überzeugen konnte. Es klang so vielversprechend... Leider kann ich demnach auch keine Leseempfehlung für dieses Buch aussprechen.


Das Buch bekommt von mir leider nur 2 Punkte.

Danke an cbt für das Rezensionsexemplar.




Band 1: Heat of the Moment
Band 2: One Moment in Time
Band 3: From this Moment (13. Juni 2016)


Kommentare:

  1. Hallöchen :D

    Schade, dass dir das Buch nicht so gut gefallen hat. Ich warte ja immer noch auf Meinungen dazu. Ich habe mich ein bisschen in das Cover verliebt, will aber das Buch nicht kaufen, wenn es echt nicht so prall ist .. momentan habe ich nicht besonders große Lust es bei mir einziehen zu lassen .. D:

    Liebst, Lotta

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    1. Huhu Lotta,

      ich fand es auch sehr schade. Das Cover ist auch wirklich toll, aber leider konnte der Inhalt eher weniger überzeugen. Vielleicht gefällt es dir ja besser ;)

      Liebe Grüße

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  2. Huhu,

    Schade, ich dachte das Buch ist besser :( Deine Rezension zu lesen hat mir sehr bei meiner Entscheidung geholfen.

    Liebe Grüße
    Mii von Mii's Bücherwelt

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    1. Huhu Mii,

      gerne :) Mir wäre auch lieber gewesen, wenn es mir gefallen hätte.

      Liebe Grüße

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