Mittwoch, 4. Januar 2017

Emma Hart - Love Games: Mit dem Feuer spielt man nicht


Autorin: Emma Hart
Titel: Love Games: Mit dem Feuer spielt man nicht
Preis: 8,99€
Seiten: 288
Verlag: Fischer
Erscheinungstag: 19. Februar 2015
ISBN-13: 978-3596033270
Teil einer Reihe: 3/3








Was würdest du tun, wenn du dich in den besten Freund deines großen Bruders verliebt hast, der in dir immer nur die kleine nervige Schwester sah? Was, wenn er dir seine Hilfe anbietet, weil du den Tod deines Bruder nicht verkraftet hast? Was, wenn es plötzlich mehr als eine Schwärmerei ist? Was, wenn aus dem Knistern ein Feuer wird? 

Kyle kann den Tod seines besten Freundes nicht vergessen. Seine Freunde Braden, Aston, Megan und Maddie sind ahnungslos. Als Kyle bei einem Besuch in seiner Heimatstadt auf Roxy, die kleine Schwester seines verstorbenen Freundes trifft, kommen alte Erinnerungen hoch. Roxy selbst verarbeitet das Trauma auf ihre ganz eigene Art: mit Partys, Affären und Alkohol. Kyle kann nicht mit ansehen, wie sich das Mädchen selbst zerstört. Jetzt kommen sich die beiden gefährlich nah…
(Quelle: Verlag)




Die beiden Vorgängerbände der Reihe haben mir super gefallen, weshalb ich auch endlich mal den Reihenabschluss lesen wollte - immerhin hat dieser lange genug auf dem SuB gestanden. Doch ich muss gestehen, dass mir Band 1 und 2 der Reihe viel besser gefallen haben.

Den Schreibstil fand ich flüssig und unterhaltsam geschrieben. Doch hatte das Buch überraschenderweise viele Längen und langatmige Szenen, die meinen Lesefluss störten. Ständig kam ich aus der Geschichte und hatte Probleme wieder hineinzufinden. Dies hatte ich in den Vorbänden nicht gehabt, weshalb ich auch nicht damit rechnete.

Auch die Charaktere konnten mich dieses Mal eher wenig von sich begeistern. Das lag aber auch daran, dass ich Charakteren, die sich selbst zerstören - durch Alkohol und Drogen - wenig abgewinnen kann. So auch in diesem Band die Protagonistin Roxy.

Diese kann den Tod ihres Bruders nicht verarbeiten und betäubt sich durch Drogen, Alkohol und Sex mit wildfremden Menschen. Ich habe nichts gegen ein ausgeprägtes Sexualleben der Charaktere, aber ihre anderen Laster haben mir die Charakterin leider versaut. Auch der Protagonist Kyle konnte da nicht mehr viel rausreißen. 




"Love Games: Mit dem Feuer spielt man nicht" ist der Abschluss der gleichnamigen Reihe, deren Vorbände mich sehr begeistern konnten. Doch den dritten Band empfand ich leider als die schwächste Geschichte. Das Buch wies Längen auf, die den Lesefluss störten und auch die Charaktere konnten mich nicht überzeugen.

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