Mittwoch, 8. November 2017

Danielle Paige - Snow: Die Prophezeiung von Feuer und Eis


Autorin: Danielle Paige
Titel: Snow: Die Prophezeiung von Feuer und Eis
Preis: 17,99€
Seiten: 400
Verlag: Thienemann
Erscheinungstag: 19. September 2017
Teil einer Reihe: 1/2








„Die drei mächtigsten Hexen des Landes erhielten zu deiner Geburt eine Prophezeiung, Snow. Vergiss nicht, dass beide Elternteile dir Magie vererbt haben. Diese Magie lebt in dir, eine starke Magie, wahrscheinlich sogar die stärkste, die es in Algid jemals gegeben hat.“ 

Algid, ein Reich aus Eis und Schnee, ist Snows wahres Zuhause. Hier soll sie ihre eigentliche Bestimmung annehmen und das Land aus den frostigen Ketten König Lazars befreien. Snow, jahrelang in der Menschenwelt festgehalten, fällt es schwer, ihren Auftrag und ihre magischen Fähigkeiten zu akzeptieren. Durch Jagger und Kai, die sich beide um sie bemühen, erfährt sie die Geheimnisse von Algid und seinen Bewohnern. Doch Snows Herz gehört eigentlich schon Bale – dem sie ihre Flucht verdankt und den sie jetzt verzweifelt sucht …
(Quelle: Verlag)




Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, da es ja in der Bloggerwelt um ging und die ersten Meinungen die ich gelesen habe, positiv ausfielen. Auch der Klappentext klang sehr interessant und machte mir Lust auf eine frostige Fantasygeschichte. Doch leider konnte mich dieser Reihenauftakt nicht so begeistern, wie ich hoffte.

Den Schreibstil von Danielle Paige fand ich ganz ok. Leider aber auch nicht mehr. Ich konnte es lesen, aber so richtig konnte mich die Autorin nicht an ihre Geschichte fesseln. Auch die Protagonistin Snow war mir stellenweise sehr suspekt und aus ihrer Sichtweise wurde der erste Band geschrieben.

Allein der Einstieg in die Geschichte fiel mir schwer. Snow lernte ich in einer psychiatrischen Klink kennen und dieser Teil der Story gefiel mir so gar nicht. Ich fand die ersten Kapitel so eigentlich nur langweilig, langatmig und ungeeignet für einen Einstieg. Auch fragte ich mich, ob ich den Klappentext falsch verstanden hatte und es gar nicht um eine Fantasywelt ginge. Doch nach gefühlt ewigen Seiten verließen wir dann endlich die Klink und ich dachte alles würde in Algid, der Fantasywelt besser werden.

Doch dort fand ich immer noch keinen Draht zu Snow. Sie war mir einfach zu sprunghaft, suspekt und ich konnte sie einfach nicht greifen. Auch fragte ich mich oft beim Lesen was denn gerade geschehen ist, denn Snow handelte mir einfach zu überstürzt und planlos. Auch konnte ich ihre Entscheidungen und Handlungen nicht immer nachvollziehen.

Das zog sich leider durch die ganze Geschichte bis zum Ende und ich war ehrlich gesagt froh, als ich die letzte Seite gelesen hatte. Ich hatte einfach viele Erwartungen an diesen Reihenauftakt, da der Klappentext sich genau nach meinem Lesegeschmack anhörte und auch die Aufmachung sehr ansprechend war. Auch aus der Idee hätte man etwas richtig Gutes machen können, aber mit dieser Umsetzung von Danielle Paige hat sie mich leider so gar nicht abgeholt.




Der Reihenauftakt "Snow: Die Prophezeiung von Feuer und Eis" konnte mich leider so gar nicht begeistern. Die Charaktere waren mir zu blass und Snow vor allem zu suspekt und sprunghaft. Auch der Schreibstil war nur ok und konnte mich leider auch nicht an die Geschichte fesseln. Alles in Allem war ich einfach nur froh, als ich die letzte Seite ausgelesen hatte. Wirklich schade, da die Idee großartig in der Umsetzung hätte werden können.


Ich vergebe 2 Punkte.

Danke an Thienemann für das Rezensionsexemplar.


1 Kommentar:

  1. Hallo Jenny :)

    Mir ging es mit der Geschichte ganz genauso und ich hab sie letzten Endes genauso bewertet wie du! Schade eigentlich, der Ansatz war so vielversprechend 😔

    Liebe Grüße,
    Lisa von Prettytigers Bücherregal (Blog & Facebook)

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