Freitag, 25. Mai 2018

Colleen Hoover & Tarryn Fisher - Never Never


Autorin: Colleen Hoover & Tarryn Fisher
Titel: Never Never
Preis: 14,95€
Seiten: 416
Verlag: dtv
Erscheinungstag: 09. März 2018
Teil einer Reihe: -










Charlize, genannt Charlie, und Silas, beste Freunde seit der Kindheit und heimliches Paar gegen den Willen ihrer Familien, wachen auf und erinnern sich an ... nichts. Beider Erinnerungen sind wie weggewischt. Was steckt dahinter? Oder besser: wer? Beim Versuch herauszufinden, wer sie sind und was passiert ist, kommen sie einer Familienfehde auf die Spur, in die sich ihre Eltern verwickelt hatten und die sie und ihre Liebe auseinandergetrieben hatte. Doch was hat das mit ihrem gemeinsamen Gedächtnisverlust zu tun? Und dann geschieht es erneut: Genau 48 Stunden nach dem ersten Mal erwacht Silas ohne Erinnerung an all das, was zuvor war. Und ohne Charlie – denn die ist wie vom Erdboden verschwunden.
(Quelle: Verlag)




Bei diesem neuen Buch von Colleen Hoover habe ich vor dem Lesen schon sehr gemischte Meinungen gehört und gelesen. Viele meinten, dass es kein richtiges Hoover sei und etwas völlig anderes erwartet hätten oder einfach das Ende dann doof fanden. Ich wollte mich davon nicht beeinflussen lassen und habe versucht so unvoreingenommen wie möglich an die Geschichte ranzugehen.

Dazu muss ich sagen, dass ich das Buch zwei Mal in die Hand nehmen musste. Ich hatte es mit im Krankenhaus im April und habe die ersten dreißig Seiten gelesen, aber es war einfach der Funken noch nicht über gesprungen und so habe ich es wieder auf die Seite gelegt, um es jetzt Ende Mai noch einmal zu versuchen. Beim zweiten Mal klappte es schon besser und ich wusste schon, dass ich mich einfach mal auf was Neues einlassen muss.

Bei Colleens anderen Büchern wusste ich immer schon, dass mich Herzschmerz und ihr doch markanter Schreibstil erwartet. Für mich war ein Buch der Autorin aufschlagen immer eintauchen in eine tolle Geschichte, die ich inhalieren kann und die mein Herz berühren wird. An diese neuen Geschichte musste ich ein bisschen anders herangehen und je mehr ich mich darauf eingelassen habe, desto mehr hat mir das Lesen und die Geschichte dann auch Spaß gemacht.

Geschrieben ist "Never Never" aus der Sicht der beiden Protagonisten Charlie und Silas, die plötzlich ihr Gedächtnis verlieren und sich ohne dieses in ihren Leben zurechtfinden müssen. Sie wissen weder warum dies geschehen ist, noch warum gerade ihnen beiden und dann noch zeitgleich. Diesen Fragen müssen sie auf den Grund gehen und es hat mir sehr viel Spaß gemacht dies zusammen mit Charlie und Silas zu tun.

Ich finde auch in diesem Buch ist die Charakterentwicklung bei Charlie und Silas sehr schön zu beobachten. Und ich bin auch sehr froh, dass die beiden sich zu ihren alten Ichs weiterentwickelt haben. Durch alte Briefe und Gespräche mit Bekannten und der Familie erfahren sie immer mehr über sich und das war nicht immer nett bzw. sie waren nicht immer nett zu anderen - besonders Charlie. Umso mehr freut es mich, dass ich dieser Entwicklung zuschauen konnte.

Und auch mit dem Ende bin ich sehr zufrieden. Es gibt einen kleinen Cliffhanger, aber bei mir hat er nur das Gedankenkarussell angekurbelt und das soll eine Geschichte doch auch machen. Ich fand diesen überhaupt nicht schlimm und hatte bei vielen Meinungen, die diesen bemängelten mit etwas viel schlimmerem gerechnet.




Mit "Never Never" klappte es nicht auf den ersten Anlauf, aber dafür zum Glück auf den zweiten. Ich bin nach Startschwierigkeiten doch noch gut in die Geschichte reingekommen und habe es genossen Charlie und Silas auf der Suche nach ihren Ichs zu begleiten.


Ich vergebe 4 Punkte.

Danke an dtv für das Rezensionsexemplar.


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