Sonntag, 17. September 2017

Veronica Rossi - Riders: Schatten und Licht


Autorin: Veronica Rossi
Titel: Riders: Schatten und Licht
Preis: 16,99€
Seiten: 528
Verlag: Fischer FJB
Erscheinungstag: 24. August 2017
Teil einer Reihe: 1/2








Gideon Blake stirbt bei einem Unfall – eigentlich. Und doch findet er sich schwer verletzt im Krankenhaus wieder. Weitere merkwürdige Dinge geschehen: Seine schweren Knochenbrüche sind schon nach wenigen Stunden vollkommen ausgeheilt. Und wenig später überbringt ihm das geheimnisvolle Mädchen Daryn eine Botschaft: Er sei einer der vier Reiter, die die Welt retten müssen …
Denn ein fieser Haufen Dämonen ist direkt aus der Hölle gekommen, um die Erde zu ihrem zweiten Zuhause zu machen.
(Quelle: Verlag)




Nachdem mir schon von der Autorin ihre Aria & Perry Trilogie so gut gefiel, stand für mich sofort fest, dass auch ihr neustes Buch "Riders: Schatten und Licht", der Auftakt einer Dilogie bei mir einziehen muss. Doch bei diesem Werk bin ich ein bisschen zwiegespalten.

Der Schreibstil gefiel mir noch sehr gut. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen, die aus der Ich-Perspektive des Protagonisten Gideon erzählt wird. Auch lies sich diese sehr schnell und angenehm lesen, jedoch bot dieses Buch auch etwas Besonderes.

Und zwar befindet sich Gideon während der Geschichte im jetzt in einem Verhör und erzählt was er in den vergangenen Wochen erlebt hat. Dieses Stilmittel soll wahrscheinlich bei den Lesern Spannung und Interesse an der Geschichte erzeugen, bei mir bewirkte es aber das genaue Gegenteil. Ich war in der Mitte des Buches eher gelangweilt und hatte sogar überlegt es einfach abzubrechen.

Das lag aber auch daran, dass ich mit Gideon nicht immer klar kam. Oft wirkte er auf mich extrem machohaft dargestellt und ständig suchte er mit den anderen Streit. Auch kamen mir zu viele Anspielungen auf die Army vor. Im gewissen Maß sind diese gut und schön, aber für mich waren es einfach zu viele. Stellenweise wirkte es einfach so, als wollte die Autorin beweisen, dass sie aus der Sichtweise eines selbstbewussten und starken Charakters schreiben kann.

Aber die Idee hinter der Geschichte gefällt mir richtig gut. Die vier Reiter der Apokalypse sind reinkarniert und einer davon ist Gideon - der Krieg. Zusammen mit einer Seherin muss er die anderen drei Reiter finden um einen Gegenstand vor Dämonen zu schützen. So weit so gut. Nur die Umsetzung konnte mich nicht hundertprozentig überzeugen. Es lässt sich zwischendurch gut lesen, aber ich hatte von dem neuen Buch von Veronica Rossi einfach mehr erwartet und wurde doch enttäuscht.




Der neue Reihenauftakt von Veronica Rossi bot eine tolle Idee, deren Umsetzung mich nicht hundertprozentig von sich überzeugen konnte. Mit dem Protagonisten kam ich nicht immer klar und auch die Erzählweise schuf bei mir Stellenweise eher eine Distanz zur Geschichte. Ich hatte von dem Buch einfach mehr erwartet und hoffe darauf, dass der zweite und letzte Band mich mehr begeistern wird.


Ich vergebe 3 Punkte.

Danke an Fischer für das Rezensionsexemplar.




Band 1: Riders: Schatten und Licht
Band 2: engl. Seeker


1 Kommentar:

  1. Hallo Jenny ;-)
    Schade, dass dich das Buch nicht so recht überzeugen konnte.
    Aber bei dem, was du über den Prota schreibst, würde es mir sicher sehr ähnlich ergehen.
    Liebe Grüße und eine wundervolle Woche wünsche ich dir.
    Hibi

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