Sonntag, 1. April 2018

Sebastian Fitzek - Splitter


Autor: Sebastian Fitzek
Titel: Splitter
Preis: 9,99€
Seiten: 384
Verlag: Droemer Knaur
Erscheinungstag: 09. August 2010
Teil einer Reihe: -








was wäre, wenn …
Was wäre, wenn wir die schlimmsten Ereignisse unseres Lebens für immer aus dem Gedächtnis löschen könnten?
Und was, wenn etwas dabei schiefginge?
(Quelle: Verlag)




"Splitter" habe ich im Rahmen der SuB-Abbau-Challenge von Ava gelesen, da mein Freund den dazugehörigen Zettel aus meinem SuB-Glas gezogen hat. Wahrscheinlich wäre es ansonsten noch länger ungelesen im Regal verblieben. So nach und nach möchte ich meine ungelesenen Thriller vom Autor lesen und ich bin froh, dass "Splitter" nun nicht mehr auf der Liste zu finden ist.

Der Schreibstil vom Autor gefiel mir sehr gut, auch wenn er mich auch in dieser Geschichte leider eher weniger an die Geschehnisse und an die Story binden und vor allem fesseln konnte. Dies geschah mir ebenfalls in "Flugangst 7A", welches ich wenige Wochen vorher gelesen bzw. gehört habe.

Die ersten einhundert/einhundertfünfzig Seiten war ich sehr angetan von der Geschichte. Ich bin durch die Seiten geflogen und dachte: Man, das ich mal wieder ein Buch vom Autor, dass mich so richtig fesseln kann. Doch dann fiel die Spannung für mich einfach in ein Loch. Ich hatte es dann mal zur Seite gelegt und am Ende des Monats wieder danach gegriffen. Aber so richtig begeistern konnte es mich danach nicht mehr.

Geschrieben war es aus der Sicht des Protagonisten Marc Lucas, der vor sechs Wochen seine Frau und sein ungeborenes Kind bei einem Autounfall verlor. Mit diesem Schicksalsschlag, an dem er selbst schuld ist, kommt er schlecht klar und schreibt einer Klinik eine Mail, die eine Anzeige in einer Zeitschrift zu einer neuen Forschungsreihe aufgegeben hat. In dieser kann man seine ungeliebten Erinnerungen auslöschen lassen.

Marc will nicht weiter mit seiner Schuld leben und so schreibt er angetrunken diese Mail. Überraschend bekommt er eine Rückmeldung. Doch ab diesem Zeitpunkt läuft alles aus dem Ruder. Was ist, wenn bei diesem Experiment etwas schief geht?

Genau dieser Frage bin ich auf den Grund gegangen und ich muss sagen, dass das Buch am Anfang super spannend war. Ich war gefesselt und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Spannung ging leider nach dem ersten Drittel verloren und kam erst zum Ende wieder zurück. Das Ende fand ich ok, aber lies mich doch etwas unbefriedigt zurück. Ich hätte mir einfach einen anderen Ausgang der Geschichte gewünscht.




Also im Großen und Ganzen war das Buch ok. Es ließ sich gut lesen aber die Spannung und das an die Geschichte gefesselt sein fehlte mir. Gerade das was für mich einen tollen Thriller ausmacht. Das Ende war für mich in Ordnung, aber ich hätte mir einen anderen Ausgang gewünscht.


Ich vergebe 3 Punkte.


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